KREMPOLI - Ein Platz für wilde Kinder

Diese Serie aus den siebziger Jahren hat mir in meiner Kindheit sehr gefallen. Wenn ich mich recht erinnere, wurde sie nur einmal Anfang der 80er Jahre wiederholt. Im Internet ist über die Serie sehr wenig in Erfahrung zu bringen. Wie ich aus Fragen in der Nostalgie-Ecke von tvforen.de ersehe, finden das noch mehr Leute außer mir recht schade.
Ich möchte daher anfangen, auf dieser Seite alle Informationen die ich über die Serie finde, zusammenzutragen.

Sofern Ihr auch noch Details beisteuern könnt, gebt bitte eine Info an mich.

Natürlich solltet Ihr unter wunschliste.de im Bereich "Kinder- und Jugendfilm" Krempoli wählen! Vielleicht bringt es ja was und die Sendungen werden mal wiederholt.

Heiko Thöle
Fakten
Hier der Download von Intro und Abspann als mp3-File!
MSIE: Mit rechter Maustaste anklicken und "Ziel speichern unter" wählen, sonst
wird das Soundfile u.U. nur abgespielt. Größen: 1,7 bzw 1,2 MB.
Das ganze übrigens mit freundlicher Genehmigung der Band (s.u.), Hannes
Gromball wird mir für seinen Anteil sicher auch vergeben :-)
Episodenführer und Bilder zu den einzelnen Folgen.
Die Folge "Die Explosion" lief am Sonntag den 02.02.1975 in der ARD
um 15.15 Uhr.
Die Serie wurde vom Süddeutschen Rundfunk SDR ausgestrahlt und
wohl auch produziert. Die Serie spielt jedoch in München.
Intro: Schwenk über die Dächer der Großstadt
Handlung:
Eine Gruppe von Kindern wurde überall vertrieben und fand keinen
richtigen Platz zum Spielen. Bei einer von ihnen angezettelten Demo
bot ihnen ein vorbeifahrender Schrotthändler seinen Schrottplatz zum
Spielen. Er ludt die Kinder auf den Anhänger seines Traktors und
brachte sie dorthin.

Opa Krempel beim "Abtransport" der Kinder. Rechts 'Jürgen'. Mitte: 'Peter'

Mit der Zeit bauten die Kinder auf dem Schrottplatz einige recht
abenteuerliche Häuschen und erlebten etliche Abenteuer.
Die ganze Aktion wurde von vielen Seiten immer wieder angefeindet.
Unter anderem mußte eine "Aufsichtsperson" her, mit der die Kinder
später Freundschaft schlossen.

Den "Opa Krempel" spielte Hannes Gromball (s. Bild)
Die Darsteller der Kinder (Filmname - Realname):

Stefanie - Petra AUZINGER
Jürgen - Günter BRODA
Joe - Harald FENDT
Wolfgang  - Michael FISCHER
Dieter - Joachim KRAJE
Mirko - Vedran MUDRONJA
Claudia - Sandra OLVEDI

Michael - Willi Pfaff
Oliver - Andreas Rucker
Thomas - Kurt Rudolph
Ursel - Petra Vogt
Peter - Albert Urdl
Monika - Gaby Wild
Die Kinder mit ihren Filmnamen

Ausstrahlungstermine:
05.01.1975 (ARD)
20.04.1977 (ARD)
12.07.1981 (3. Programm WDR)
(jeweils 1. von 10 Teilen).
Idee zur Serie: Claus LANDSITTEL
Umsetzung (Regie): Michael VERHOEVEN
Musik:
Improved Sound Limited

Hier ein Bild aus den Tagen, als der Krempoli-Song geschrieben wurde:
ISLTD_CBS.jpg (13557 Byte)

Die Bandmitglieder:
Uli Ruppert - bass
Bernd Linstädt - lyrics
Rolf Gröschner - drums
Johnny Fickert - vocals, flute, alto-sax, rhythm-guitars, percussion
Axel Linstädt - vocals, keyboards, lead-guitars
(von links nach rechts)

Die Band existiert weiterhin:
Seit kurzem ist auch die CD mit dem Krempoli-Soundtrack erschienen.
"The Final Foreword" heißt sie und lohnt sich bestimmt für jeden Freund
des fetzigen 70er-Jahre-Sounds.
Schaut mal rein bei www.longhairmusic.de oder klickt auf das Cover; dann

kommt man direkt auf die zugehörige Seite. Viel Spaß!

 

Es gibt zwei Bücher zur Sendung:

Landsittel, Claus:
Die Kinder von Krempoli / Claus Landsittel. - München : Kindler. - 21 cm
SGR: 2304
1 Signatur(en): 1976 A 7173

Landsittel, Claus:
Krempoli: e. Platz für wilde Kinder / Claus Landsittel. - Düsseldorf :
Pädagogischer Verlag Schwann. - 21 cm
SGR: 2304
1 Signatur(en): 1974 A 22472

ISBN unbekannt,
SGR = Signaturnummer, die Zeichnung der Deutschen Bücherei Leipzig
Die Bücher sind nicht mehr erhältlich

Meinungen / Erinnerungen (Das muß nicht alles stimmen!)
zu Hannes Gromball:
"
Der macht jetzt Synchronregie und sowas, glaub ich..."
Hannes Gromball war zum Zeitpunkt der Sendung maximal an die
vierzig Jahre alt - den "Opa" verdiente er sich mehr mit seinem
Rauschebart.

Copyright der Bilder beim Rechteinhaber. Danke Armin!
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